Wer gewinnt bei Sergio?


Von FitX-Redaktion | Foto : FitX

Sergio Sessini ist 43 Jahre alt und arbeitet in der FitX-Logistik. Mit dem Judo hat er bereits im Alter von sechs Jahren angefangen, vor 13 Jahren startete er dann professionell mit Kata. Kata ist die Grundform des Judos, in der es nicht um Kampf sondern um die präzise Ausführung der verschiedenen Techniken geht. Der Muskelkater kommt bei Sergio weit häufiger vorbei als der Schweinehund. Warum das so ist und wie er dafür sorgt, dass auch andere Muskelkater bekommen, erfahrt ihr in unserem Interview.

FitX: Beschreibe uns bitte kurz, was hinter der Sportart Kata steckt.

Sergio: Kata ist die Grundform des Judos und beschreibt eine festgelegte Abfolge von Techniken, die präzise ausgeführt werden müssen. In Wettkämpfen tritt man gemeinsam mit seinem Partner an, um diese Techniken bestmöglich durchzuführen und zu präsentieren.

FitX: Was hat dich motiviert, gerade damit loszulegen?

Sergio: Zum Kata bin ich vor 13 Jahren durch meinen damaligen Trainer gekommen. Judo mache ich nämlich schon seit 37 Jahren. Losgelegt habe ich eigentlich wegen meinem großen Bruder, der zwei Jahre vor mir damit angefangen hat.

FitX: Wie hast du es geschafft, bis heute dranzubleiben?

Sergio: Der Erfolg war der ausschlaggebende Faktor für meine Motivation und ist es auch noch bis heute. 2004 wurden wir das erste Mal Deutscher Meister, bis heute haben wir das neunmal geschafft.

FitX: Welche Xupertipps hast du, um stets möglichst motiviert ins Training zu starten?

Sergio: Mit dem nächsten Ziel vor Augen kann ich eigentlich immer motiviert ins Training starten. Bei mir ist es das Ziel eine Medaille bei der WM zu holen. Dann packt mich der Ehrgeiz und es kann losgehen!

FitX: Du trainierst ja nicht nur selbst, sondern auch andere. Welche persönliche Motivation steckt dahinter? Wie motivierst du andere?

Sergio: Dazu gekommen bin ich eher zufällig. Das ist mittlerweile auch schon 15 Jahre her, seitdem trainiere ich Jugendliche und junge Erwachsene im Wettkampf Judo. Kata spielt als Teil davon natürlich auch bei jedem Training eine wichtige Rolle. Mir macht es einfach Spaß, Leute zu motivieren, um noch erfolgreicher zu werden und vor allem zu sehen, dass sie sozusagen mit meiner Arbeit erfolgreich sind. Wie ich andere motiviere? Eigentlich immer mit viel Spaß, denn ist der nicht vorhanden, dann braucht man nicht ins Training starten. Erzwingen kann man sowieso nichts.

FitX: Und wenn der Schweinehund mal besonders hartnäckig ist, wie schaffst du es trotzdem, „trainieren zu gehen“?

Sergio: Ich denke da eigentlich immer an meinen Partner, der ohne mich nicht trainieren könnte. Da muss ich dann den Egoismus sausen lassen und mich daran erinnern, dass da noch jemand ist, der auf mich wartet. Mein Partner und ich verabreden uns eigentlich immer zu festen Terminen und Trainingszeiten.

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