Wer gewinnt bei Melanie?


Von FitX-Redaktion | Foto : FitX

Melanie Kauschus ist 25 Jahre alt und Studioleiterin im FitX in Düren-Birkesdorf. Bis zu ihrem 18ten Lebensjahr war Melanie im Handball-Leistungssport aktiv und brachte es bis in die erste Bundesliga. Wie sie es geschafft hat, über all die Jahre am Ball zu bleiben und wie sie heute im Fitnesssport regelmäßig zum Muskelkater kommt, erzählt Melanie in unserem Interview.

FitX: Hallo Melanie, was hat dich in jungen Jahren motiviert, mit dem Handballspielen loszulegen?

Melanie: Der Grund war mein Vater, der Handball gespielt hat. Wie das als Kind so ist: Man sieht die Eltern als Vorbilder und was sie machen, findet man auch toll. Ich habe zwar auch verschiedene andere Sportarten wie Voltigieren, Leichtathletik oder Schwimmen ausprobiert, bin letztendlich aber immer wieder zum Handball zurückgekommen. In dieser Sportart ist der Teamgedanke einfach am stärksten vertreten, der letztendlich die Motivation für mich war.

FitX: Wie hast du es geschafft, die vielen Jahre lang dranzubleiben?

Melanie: Stichworte sind hier das Team und der Erfolg! Wenn du keinen Erfolg in dem siehst, was du machst, wirst du schnell die Lust verlieren. Doch diese Erfolge hatte ich und somit auch die Motivation: Ich habe bei Leverkusen bis zur Jugendnationalmannschaft gespielt und wurde deutscher Meister mit der Jugendmannschaft. Ich hatte sogar ein paar Einsätze in der ersten Handball-Bundesliga.

FitX: Du hast in der Bundesliga gespielt und hättest dort richtig durchstarten können. Was hat dich letztendlich motiviert, beruflich in die Fitnessbranche zu wechseln?

Melanie: Nach der Schule war mir direkt klar, dass ich als Frau nur schwer vom Leistungssport würde leben können. Fitnesstraining spielte aufgrund des Leistungssportes schon immer eine große Rolle in meinem Leben. Deswegen habe ich eine Ausbildung am IST Studieninstitut in diesem Bereich begonnen.

FitX: Du hast viele Jahre Leistungssport getrieben. Was hast du daraus für deinen heutigen Berufsalltag mitgenommen?

Melanie: Bei mir ist es vor allem der Teamgedanke, den ich mitgenommen habe. Den versuche ich möglichst immer in meine tägliche Arbeit im Studio zu integrieren. Unser Team hält immer zusammen und stärkt sich den Rücken. Wenn es jemandem schlecht geht, bauen wir ihn auf. Ich versuche diesen Teamgedanken bereits an meine Azubis weiterzugeben. Sie sollen sich gegenseitig helfen und motivieren.

FitX: Welche Xupertipps hast du, um stets möglichst motiviert ins Training zu starten?

Melanie: Ich denke, dass man nicht stets motiviert ins Training starten kann, man kann aber Maßnahmen ergreifen, die es einem leichter machen, den Schweinehund zu überwinden. :-) Bei mir ist es zum Beispiel ein Trainingspartner, der mich motiviert. Denn wenn ich sehe, wie gut mein Partner ist, möchte ich besser sein - das pusht mich letztendlich noch mehr!

FitX: Und wenn der Schweinehund mal besonders hartnäckig ist, wie schaffst du es trotzdem, „trainieren zu gehen“?

Melanie: Wenn es mal ganz schlimm ist, denke ich an den nächsten Sommer, denn dann kommen die kurzen Hosen! :-) Mir ist mein Körpergefühl sehr wichtig. Wenn ich träge auf der Couch sitze und Ungesundes esse, denke ich an das Körpergefühl nach einem Training. Das motiviert mich und lässt mich den Schweinehund jedes Mal wieder überwinden.

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